§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Thomas Lichtenwalter (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem jeweiligen Auftraggeber über Leistungen im Bereich Film- und Fotoproduktion, KI-Content-Produktion sowie Social-Media-Content-Produktion.

Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsabschluss

Anfragen und Angebote sind freibleibend. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung (E-Mail genügt) oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Mündliche Abreden bedürfen zu ihrer Gültigkeit der schriftlichen Bestätigung.

§ 3 Leistungsumfang

Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der schriftlichen Auftragsbestätigung bzw. dem individuellen Angebot. Hierzu gehören je nach Beauftragung:

Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs nach Vertragsabschluss sind schriftlich zu vereinbaren und können zu Mehrkosten führen.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Materialien und Zugänge rechtzeitig zur Verfügung. Verzögerungen durch unvollständige oder verspätete Zulieferungen gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und können zu einer Verschiebung vereinbarter Termine sowie zu zusätzlichem Aufwand führen, der gesondert berechnet wird.

§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung richtet sich nach dem individuellen Angebot. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlich geltenden Umsatzsteuer.

Bei Projekten ab einem Gesamtwert von 1.000 € netto ist eine Anzahlung von 50 % bei Auftragserteilung fällig. Der Restbetrag ist innerhalb von 14 Tagen nach Ablieferung der Leistung zu zahlen.

Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz gemäß § 288 BGB zu berechnen.

§ 6 Urheberrecht und Nutzungsrechte

Alle vom Auftragnehmer erstellten Werke (Film, Foto, KI-generierte Inhalte) sind urheberrechtlich geschützt. Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber das nicht-exklusive Nutzungsrecht für die im Angebot definierten Verwendungszwecke ein.

Eine Übertragung von Nutzungsrechten auf Dritte sowie eine Nutzung über den vereinbarten Zweck hinaus bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

Der Auftragnehmer behält das Recht, erstellte Werke in seinem Portfolio, auf seiner Website und in sozialen Medien als Referenzarbeiten zu verwenden, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 7 Abnahme und Korrekturen

Nach Fertigstellung übermittelt der Auftragnehmer die Arbeitsergebnisse zur Abnahme. Der Auftraggeber hat 5 Werktage Zeit, begründete Korrekturen zu benennen. Im vereinbarten Leistungsumfang sind bis zu zwei Korrekturrunden enthalten. Weitergehende Korrekturen werden nach Aufwand berechnet.

Erfolgt innerhalb der Frist keine Rückmeldung, gilt die Leistung als abgenommen.

§ 8 Haftung

Der Auftragnehmer haftet für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten verursacht wurden. Für leichte Fahrlässigkeit wird die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust ist ausgeschlossen, sofern kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.

Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer rechtswidrigen Nutzung der erstellten Inhalte durch den Auftraggeber entstehen.

§ 9 Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.

§ 10 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung und den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen (DSGVO).

§ 11 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.